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Vermögensverwaltung oder ETF-Sparplan: Was passt zu Ihnen?

Lenka NovákGeprüfte Finanzanlagenfachfrau (IHK) · § 34d & 34f GewO2 Min. Lesezeit
Gestapelte Glasscheiben mit goldener Kugel

„Reicht nicht ein ETF-Sparplan?“ – kaum eine Frage hören wir im Erstgespräch häufiger. Die ehrliche Antwort: manchmal ja. Wann sich professionelle Vermögensverwaltung trotzdem lohnt, hängt von drei Faktoren ab: Vermögenshöhe, Komplexität und – am meisten unterschätzt – Ihrem Verhalten in Krisen.

Der Do-it-yourself-Weg

Ein weltweit gestreuter ETF-Sparplan ist ein hervorragendes Instrument: günstig, transparent, langfristig bewährt. Für den Vermögensaufbau mit monatlichen Raten führt daran kaum ein Weg vorbei. Die Herausforderung beginnt, wenn das Vermögen wächst: Rebalancing, Steueroptimierung, Entnahmestrategien und die Integration von Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen übersteigen schnell den Feierabend.

Der entscheidende Faktor: Ihr Verhalten

Studien zeigen seit Jahrzehnten dasselbe Muster: Privatanleger erzielen im Schnitt deutlich weniger als ihre eigenen Fonds – weil sie im Crash verkaufen und in der Euphorie kaufen. Der größte Wert professioneller Begleitung liegt selten in der Produktauswahl, sondern in der Disziplin: einen Plan zu haben und ihn zu halten, wenn es weh tut.

Eine ehrliche Entscheidungshilfe

  • Unter ~100.000 €: ETF-Sparplan plus jährlicher Strategie-Check reicht oft aus
  • Wachsendes Vermögen, wenig Zeit: Beratung mit klarer schriftlicher Strategie
  • Komplexe Situation (Unternehmen, Immobilien, Erbschaft): Vermögensverwaltung
  • In jedem Fall: Kosten unter 1,5 % p. a. halten und global streuen
Sie müssen das nicht allein entscheiden. Im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir gemeinsam durch, welcher Weg für Ihre Situation der günstigste ist – auch wenn die Antwort lautet: Machen Sie es selbst.
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