Altersvorsorge mit 40: Der realistische Fahrplan
Lenka NovákGeprüfte Finanzanlagenfachfrau (IHK) · § 34d & 34f GewO1 Min. Lesezeit
Zwischen 40 und 50 entscheidet sich für die meisten Menschen, wie der Ruhestand aussehen wird. Die gute Nachricht: 20 bis 25 Jahre Anlagehorizont sind noch immer lang genug, damit der Zinseszins arbeitet. Die ehrliche Nachricht: Aufschieben kostet ab jetzt spürbar Lebensstandard.
Schritt 1: Die Rentenlücke ehrlich berechnen
Nehmen Sie Ihre Renteninformation und rechnen Sie: gesetzliche Rente minus Steuern und Krankenversicherung, verglichen mit 80 % Ihres heutigen Nettoeinkommens. Die Differenz – bei den meisten vierstellig pro Monat – ist Ihre Aufgabe. Erst wenn diese Zahl auf dem Tisch liegt, wird Vorsorge konkret.
Schritt 2: Die Reihenfolge der Hebel
- Berufsunfähigkeit absichern – ohne Arbeitskraft keine Vorsorge
- Teure Altverträge prüfen, bevor neues Geld fließt
- Sparquote automatisieren: 15–20 % vom Netto als Richtwert
- Steuerliche Förderung (bAV, Rürup) gezielt statt reflexhaft nutzen
- Weltweit gestreut investieren – Tagesgeld schlägt keine Inflation
Schritt 3: Den Plan schriftlich machen
Ein Vorsorgeplan, der nur im Kopf existiert, überlebt den nächsten Autokauf nicht. Schreiben Sie fest: Zielrente, monatliche Rate, Depotstruktur, jährlicher Prüftermin. Genau so ein Dokument erstellen wir im Erstgespräch – kostenlos und zum Mitnehmen.
- Altersvorsorge
- Rente
- Finanzplanung
Alle Artikel

